Das letzte Geheimnis des Pfiffikus

Wo ist Pfiffikus ?

Die volle Geschichte über das geheimnisvolle Verschwinden des Pfiffikus, der jahrelang mit Gabrielle die Kochkurse gestaltete.

Es geschah an jenem Abend, als die beiden Oscars, also Oski&Oski, die Gabrielle Schärer im Lern - Punkt besuchten: Cocolino war ihnen heimlich gefolgt und setzte sich vorerst unter einen Tisch, während sie ihre Sitzung abhielten.
 
Klar, dass ihm bald langweilig wurde, ihm aber die feinen Düfte der Pfiffikus-Küche in die Nase stiegen und er in einem günstigen Augenblick durch eine kleine Türspalte dorthin verschwand.

die Augen des Pfiffikus In der Dunkelheit leuchteten ihm die Augen des Pfiffikus entgegen, er blieb stehen und knurrte mal leise:
«Tschuldigung.»
Pfiffikus, der so späten Besuch nicht gewohnt war, fragte eingangs etwas barsch: «Was willst Du?»
«Einfach mal schnuppern und gucken - eh riecht übrigens gut hier.» antwortete Cocolino.
 
«Claro, hier koche ich mit der Gabrielle und den Pfiffikussen, - und wir beherrschen unseren Job! Aber was hast du für merkwürdige Augen?»

die Augen des Cocolino «Die haben Oski&Oski erfunden, das steht alles in meinen Büchern.»
«Und was sind das für Bücher?» fragte Pfiffikus hoch interessiert.
«Kochbücher, Rezeptbücher, Abenteuerbücher ...»
«Du kochst auch?»
«Ja klar, seit vielen, vielen Jahren.»
 
Da blieb es einen Augenblick still, bis Pfiffikus meinte:
«Das ist jetzt schon seltsam: Dich haben Oski&Oski erfunden, mich hat die Gabrielle kreiert. Wir kochen beide, Du zwar viel länger als ich, und plötzlich treffen wir uns in der Lern - Punkt - Küche.»
 
Pfiffikus und Cocolino rutschten nun noch etwas näher zusammen und redeten lange und sehr, sehr leise miteinander, so dass kein fremder Zuhörer sie verstehen konnte. Manchmal kicherten sie oder schüttelten sich, oder das eine oder andere ihrer Augen blitzte hell auf.
 
«Du meinst wirklich?» fragte Cocolino plötzlich wieder lauter.
«Claro» warf Pfiffikus ein «Und jetzt zu den Rezepten. Erzähle mir einfach mal alle.»
Cocolino begann also von seinen Rezepten zu erzählen, erklärte vieles, fuchtelte wenn nötig mit den Armen umher, sprang auf den Kühlschrank und wieder herunter, oder öffnete ein Döschen, um die genaue Prise eines Gewürzes zu zeigen.
Nach zwei Stunden etwa, rief Pfiffikus fast zu laut: «Cocolino, hör auf! Mir schwirrt der Kopf. Ich kann das nicht alles so schnell fassen! Du hast doch gesagt, es stehe alles in Deinen Büchern ...»
 
«Ja, ja, jedenfalls vieles. - Hey, die Bücher stehen draussen unter einem der Tische! Wollen wir ...»
«Claro, wir wollen» unterbrach Pfiffikus begeistert, worauf die beiden extrem vorsichtig aus der Küche schlichen, aus der grossen Kiste einige Bände holten, verschmitzt und pfiffig zu Oski&Oski und der Gabrielle schielten, und mit der ganzen Herrlichkeit wieder in der Küche verschwanden.
 
Cocolino, immer für eine Überraschung gut, meinte nun munter:
«Pfiffikus, ich schenke Dir meine Bücher.»
«Mega genial! Absolut galaktisch! Vielen, vielen Dank denn auch !» rief Pfiffikus und fügte noch an: «Ich habe nämlich noch einen Traum ...»
«Einen Traum?» Cocolino blickte seinen neuen Freund erwartungsvoll von der Seite an.
«Genau. Ich möchte auf eine Weltreise gehen und alle die Orte, von denen Du Rezepte erzählt hast, besuchen. Dazu möchte ich mal in der Karibik baden und als Supertraum: Ich möchte den Samichlaus finden und die Geheimnisse des Nordpols ergründen.»
 
«Autsch! - Das ist ja ein Ding!» entfuhr es dem nun vollkommen überraschten Cocolino.
Und Pfiffikus fuhr weiter: «Vielleicht werden wir uns im Dezember wiedersehen, oder an Weihnachten, oder an der über nächsten Weihnacht oder der über über ...»
«Lebe Deinen Traum! Ich wünsche Dir alles Glück der Welt dazu !
Ich koche derweil für Dich
» unterbrach ihn Cocolino.

Das Iglu des Pfiffikus in Nähe des Nordpols

Die beiden Freunde verabschiedeten sich nun herzlich von einander.
Pfiffikus packte seine Cocolino-Bücher ein und verschwand leise in der Nacht.
 
Wie Weltreisende später berichteten, wurde der Pfiffikus in der Tat in der Karibik gesehen. Er habe viel gelesen, viel nachgedacht, und oft seien seinen Zimmern wunderbare Düfte entschwebt.
Später zeigte ein Satellitenbild sein Iglu irgendwo in der Nähe des Nordpols. Cocolino denkt manchmal an ihn: «Der macht sein Ding - und wer weiss, vielleicht wird er mal den Samichlaus begleiten dürfen.»

Pfiffikus

Pfiffikus ist der «Vorgänger» des COCOLINO im Lern-Punkt nach der Idee von Gabrielle Schärer.
 
Als COCOLINO einzog, verschwand der Pfiffikus auf geheimnisvolle Weise.
 
Wird das Geheimnis hier gelüftet?

 
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